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Handbuch: Bestellung & Samelorder

Das Modul Bestellungen steuert die operative und strategische Warenbeschaffung bei Ihren Kreditoren. Es bildet das direkte Bindeglied zwischen der internen Bedarfsermittlung (Einkaufsdispo, Auftragsrückstände) und dem physischen Wareneingang. Das Modul gewährleistet die Einhaltung von Mindestbestellwerten, unterstützt das Streckengeschäft (Direktlieferung) und ermöglicht automatisierte Bestellübermittlungen via E-Mail oder Schnittstelle.

Der Zugriff auf das Modul erfolgt über den Pfad: Einkauf ➔ Bestellungen.

1. Struktur und Neuanlage einer Bestellung

Die manuelle Erfassung einer Bestellung wird im Modul über die Taste Einfg oder via Extras (F3) ➔ Neu initiiert.

1.1 Kopfdaten und kaufmännische Kontrolle

  • Mindestbestellwert-Warnung: Ist im Stammdatensatz des gewählten Lieferanten ein Mindestbestellwert (bzw. Mindestauftragswert) hinterlegt, blendet das System diesen Betrag in der Maske auffällig in roter Schrift ein. Diese Warnung bleibt so lange aktiv, bis der kumulierte Netto-Warenwert der erfassten Artikelpositionen den Mindestwert erreicht oder überschreitet. Der aktuelle Bestellwert kann jederzeit auf der Registerkarte „Summen“ kontrolliert werden.

  • Artikelbezeichnungen editieren (Programmschalter 1967): Standardmäßig sperrt das System die manuelle Textänderung von Artikelnamen in den Positionen, um Stammdatenkonsistenz zu wahren. Ist der Programmschalter 1967 aktiv, kann der spezifische Artikelname direkt in der Bestellzeile für den Lieferantendruck individuell angepasst werden.

1.2 Funktionale Belegkopf-Optionen (Checkboxen)

  • Vororder: Kennzeichnet Bestellungen von Saison- oder Modeartikeln, die mit langem zeitlichen Vorlauf für zukünftige Kollektionen geordert werden.

  • Reparatur: Deklariert, dass die bestellten Teile exklusiv für eine Werkstattreparatur (z. B. Instandsetzung eines Patienten-Hilfsmittels) benötigt werden.

    • ⚠️ Logistischer Effekt: Bei Artikeln mit diesem Kennzeichen unterdrückt das System beim späteren Wareneingang die reguläre Bestandsbuchung, da die Teile direkt verarbeitet und nicht dem Handelswarenlager zugeführt werden.

  • Abgesandt: Ein rein informatives Systemkennzeichen. Es dokumentiert, dass die Bestellung das Unternehmen physisch oder digital verlassen hat (wird standardmäßig durch den Echt-Drucklauf gesetzt).

  • Versand über Schnittstelle: Zeigt an, dass die Bestellung nicht konventionell (Papier/E-Mail), sondern digital über eine integrierte elektronische B2B-Lieferantenschnittstelle (z. B. EDI) übertragen wird.

  • Teillieferung möglich: Signalisiert dem Lieferanten und der eigenen Wareneingangsabteilung, dass die Order in mehreren Teilsendungen angeliefert werden darf und kein striktes Komplettlieferungsgebot vorliegt.

2. Die Registerkarten im Bestellbeleg

Das Modul verfügt über eine tiefe funktionale Gliederung zur Erfassung von Zusatzinformationen:

  • Texte / Positionszusatztext: Erfassung von globalen Kopf- und Fußtexten für das Gesamtdokument. Über die Registerkarte Positionszusatztext kann der markierten Artikelzeile ein spezifischer Text mitgegeben werden (Zugriff auf Standard-Textbausteine via F2).

  • Artikelstatistik / Lieferantennotizen: Schaltet direkt in der Maske historische Absatzstatistiken des Artikels frei oder spiegelt im Lieferantenstamm hinterlegte Kerninfos (z. B. Einkaufsvereinbarungen).

  • Abweichende Lieferanschrift (Direktlieferung): Ist im Kopf das Feld „Direktlieferung KD“ aktiv und mit einer Kundennummer belegt, kann hier eine abweichende Patientenadresse hinterlegt werden. Die Ware wird vom Hersteller direkt an den Endverbraucher gesendet (Streckengeschäft).

  • Hilfsmittel: Ermöglicht das direkte Einlesen und Verknüpfen spezifischer IDs aus dem Hilfsmittelstamm (Anlagevermögen).

  • Versand: Konsolidiert alle digitalen Statusrückmeldungen, Lieferavisierungen und Paket-Trackingdaten, die vom Lieferanten elektronisch zu dieser Bestellung an das System übermittelt werden.

  • Mailbox / Vorgangsnotizen: Die Mailbox erlaubt das Senden einer internen Nachricht mit direktem Hyperlink zu diesem Beleg an einen Kollegen. Vorgangsnotizen dokumentieren fallspezifische einkäuferische Absprachen.

  • Wiedervorlagen / Dokumente / DMS / Belegschlüssel / Fremdschlüssel: Module zur Terminüberwachung, zum Datei-Import (z. B. PDF-Angebote des Lieferanten), zur Verknüpfung mit externen Dokumentenmanagement-Systemen sowie zur Hinterlegung von Schnittstellenparametern.

3. Sichern, Drucken und E-Mail-Versand

Nach der vollständigen Erfassung wird die Bestellung über die Taste F12 gespeichert. Das System öffnet unmittelbar die Druckauswahl (Standard-Report: „Standard_Bestellung.rpt“).

3.1 Steuerung des Absendestatus (Benutzerrecht 30809)

  • Echt-Druck: Sobald die Bestellung real gedruckt oder als PDF exportiert wird, setzt das System automatisch das Häkchen bei „Abgesandt“ und friert den Status ein.

  • Testdruck: Soll das Dokument lediglich intern geprüft werden, ohne dass das System den Status auf Abgesandt abändert, muss in der Druckmaske zwingend die Checkbox „Testdruck“ aktiviert werden.

  • 🔐 Restriktion: Für den physischen Drucklauf und das damit verbundene systemseitige Setzen des Kennzeichens „Abgesandt“ ist das spezifische Benutzerrecht 30809 zwingend erforderlich.

3.2 Automatisierter E-Mail-Versand (Papierloser Einkauf)

Um Bestellungen direkt als PDF-Anhang per E-Mail an den Kreditor zu übermitteln, kann der Workflow im System vollständig automatisiert werden:

  • Voraussetzung: Im Modul Lieferantenstamm muss beim gewünschten Ansprechpartner die Checkbox „Standardbestelladresse“ aktiv gesetzt und eine gültige E-Mail-Adresse hinterlegt sein.

  • Systemeffekt: Wird nun eine Bestellung für diesen Lieferanten gedruckt, zieht das System die E-Mail-Adresse automatisch in die Versandmaske und belegt die Ausgabeoptionen blitzschnell mit „PDF“ und deaktiviertem Testdruck vor. Der Einkäufer muss den Versand nur noch bestätigen.

4. Bestellgenerierung direkt aus Kundenaufträgen

acriba Direkt ermöglicht es, den Warenbedarf eines Kundenauftrags ohne manuellen Erfassungsaufwand direkt in scharfe Bestellungen zu übersetzen. Wählen Sie hierzu im geöffneten Auftrag den Pfad Extras (F3) ➔ Manuelle Bestellung.

Das System stellt fünf spezialisierte Beschaffungs-Workflows bereit:

                          ┌─────────────── Manuelle Bestellung aus Auftrag ───────────────┐
                          │                                                               │
                          ▼                                                               ▼
             [Logistische Bestandsprüfung]                                      [Keine Bestandsprüfung]
                          │                                                               │
     ┌────────────────────┴────────────────────┐                     ┌────────────────────┴────────────────────┐
     ▼                                         ▼                     ▼                                         ▼
[Manuelle Bestellung]                [Direktbestellung]     [Manuelle Kommissionsbestellung]         [Sonderformen]
- Prüft physischen Bestand           - Wie links, jedoch    - Bestellt ALLE Positionen               - Textpositionen 
- Bestellt NUR Fehlmengen              wird Kunde als         (1:1) direkt auf den Kunden            - Ohne Positionen (leere 
- Splittet nach Lieferanten            Direktlieferung        ohne Lagerprüfung                        Bestellschablone)
                                       eingetragen

  1. Manuelle Bestellung (Bedarfsgesteuert): Das System scannt alle Artikel des Auftrags und führt eine physische Bestands- und Verfügbarkeitsprüfung durch. Es werden ausschließlich jene Mengen geordert, die nicht ausreichend auf Lager oder nicht bereits in anderen Bestellungen im Zulauf sind.

    • Multi-Lieferanten-Splittung: Enthält der Kundenauftrag Artikel verschiedener Hersteller, splittet acriba Direkt den Vorgang vollautomatisch und generiert je Lieferant eine eigenständige Bestellung. Der Kunde bleibt als Referenz in den Positionen verknüpft.

  2. Direktbestellung (Streckengeschäft): Arbeitet logisch identisch zur „Manuell Bestellung“ inklusive Bestandsprüfung, trägt jedoch beim Generieren der Bestellung die Patientendaten automatisch in das Kopffeld „Direktlieferung KD“ ein (Direktversand vom Hersteller zum Patienten).

  3. Manuelle Kommissionsbestellung (Eins-zu-eins-Order): Das System deaktiviert die Lagerbestandsprüfung vollständig. Alle im Auftrag enthaltenen Artikel (ausgenommen reine Textzeilen) werden in voller Menge eins zu eins beim jeweiligen Lieferanten bestellt. Dieser Workflow wird für kundenspezifische Sonderbauten oder exklusive Eigentumsversorgungen genutzt, bei denen keine Ware aus dem Standardlager entnommen werden soll.

  4. Manuelle Bestellung Textposition: Ermöglicht es, rein informative Textpositionen aus dem Kundenauftrag in eine Bestellung zu überführen. Da Textzeilen keine standardisierte Lieferanten-ID besitzen, muss der Kreditor vom Sachbearbeiter im Vorfeld manuell ausgewählt werden.

  5. Manuelle Bestellung ohne Positionen: Generiert eine leere Bestellschablone, die im Kopf bereits fest mit der Kundennummer des Auftrags verknüpft ist. Die zu ordernden Artikel müssen vom Einkäufer im Anschluss manuell im Positionsbereich erfasst werden.

Revisionssichere Vererbung der Kommissionsdaten

Werden Bestellungen direkt aus Aufträgen oder Rezepten generiert, verankert das System wichtige organisatorische Metadaten (Außendienstmitarbeiter, Filiale, Abteilung) fest in den Bestellzeilen.

  • Erhalt bei Bündelung: Werden diese Bestellungen später im Modul „Bestellungen zusammenführen“ verschmolzen, stellt das System sicher, dass diese Daten nicht verloren gehen. Sie werden in den spezifischen Positionsfeldern Fil (Komm), Abteilung und Außendienst weitergeführt.

  • Editierbarkeit: Werden diese Felder in der Bestellung manuell überschrieben und gespeichert, friert das System die manuellen Änderungen ein.

  • Durchgängigkeit: Diese Kommissionsdaten werden lückenlos über die gesamte Kette vererbt: Von der Bestellung ➔ über den Wareneingang (WE) ➔ bis hin zur finalen Wareneingangsrechnung (WER) in der Buchhaltung.

5. Das Instrument der Sammelorder (Multi-Lieferanten-Bestellung)

Die Sammelorder dient als hocheffizientes Erfassungswerkzeug, wenn der Einkauf eine freie Beschaffungstour durchführt und Artikel für völlig unterschiedliche Lieferanten in einer einzigen Maske erfassen möchte, ohne permanent den Beleg wechseln zu müssen.

Workflow der Sammelorder:

  1. Rufen Sie den Pfad Einkauf ➔ Bestellungen auf.

  2. Wählen Sie den Pfad Extras (F3) ➔ Sammelorder (mehrere Lieferanten).

  3. Das System öffnet eine modifizierte Erfassungsmaske. Besonderheit: Das standardmäßige Kopffeld für den Lieferanten ist komplett ausgeblendet und inaktiv.

  4. Der Einkäufer erfasst nun fortlaufend alle gewünschten Artikel im Positionsbereich. Das System zieht sich die Lieferantenzuordnung im Hintergrund direkt aus den im Artikelstamm hinterlegten Hauptlieferantendaten.

  5. Der automatische Trennungs-Stapellauf: Beim finalen Speichern der Sammelorder analysiert acriba Direkt den Positionsblock, trennt die Artikel nach ihren realen Lieferanten-IDs und generiert vollautomatisch für jeden betroffenen Lieferanten eine separate, saubere Einzelbestellung. Diese Belege können im direkten Anschluss im Block gedruckt oder versendet werden.

Datenschutz

Gültig ab dem 25.Mai.2018

Der Datenschutzhinweis betrifft die Homepage – Daten von Klienten, Auftragsverarbeitung nach Beauftragung etc. werden in gesonderten Datenschutzvereinbarungen geregelt.

Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf. (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Verantwortlicher

Sven Relling
sven.relling [ a t ] sani-consult [punkt] de

Arten der verarbeiteten Daten:

– Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
– Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).

Kategorien betroffener Personen

Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).

Zweck der Verarbeitung

– Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.
– Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.
– Sicherheitsmaßnahmen.
– Reichweitenmessung/Marketing

Verwendete Begrifflichkeiten

„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführten Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

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Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.

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Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.

Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.

Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen

Widerspruchsrecht

Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.

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Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.

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Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB (Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10 Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, Für Besteuerung relevante Unterlagen, etc.).

Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

Hosting

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via sozialer Medien) werden die Angaben des Nutzers zur Bearbeitung der Kontaktanfrage und deren Abwicklung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO verarbeitet. Die Angaben der Nutzer können in einem Customer-Relationship-Management System („CRM System“) oder vergleichbarer Anfragenorganisation gespeichert werden.

Wir löschen die Anfragen, sofern diese nicht mehr erforderlich sind. Wir überprüfen die Erforderlichkeit alle zwei Jahre; Ferner gelten die gesetzlichen Archivierungspflichten.

Kommentare und Beiträge

Wenn Nutzer Kommentare oder sonstige Beiträge hinterlassen, werden ihre IP-Adressen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO für 7 Tage gespeichert. Das erfolgt zu unserer Sicherheit, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte hinterlässt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda, etc.). In diesem Fall können wir selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und sind daher an der Identität des Verfassers interessiert.

 

Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als “Inhalte”).

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Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke

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